Begegnungen

In der ersten Ausstellung des A-Box-Projekts geht es sowohl um die Begegnung zwischen jungen Afghanen und Hamburger Passanten als auch um die Begegnung von analoger und digitaler Fotografie.

Die “Afghan box camera” ist eine einfache Kamera in Schachtelform aus Holz, die in Afghanistan von Fotografen auf der Straße noch immer benutzt wird. In einer etwas abgewandelten Form haben Jugendlichen aus Afghanistan diese selbstgebaute Box genutzt, um Fotos von Passanten zu machen, die sie gleichzeitig interviewt haben. Die Idee entstand in der “Freitags-Gruppe” des “Café Eins” einem offenen Jugendtreffpunkts, betrieben vom Verein Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V., einer aufgeschlossen Gruppe junger Afghanen, die sich seit über einem Jahr jeden Freitag dort treffen. Gebaut wurde die Box im “Werkhaus Münzviertel“  einem Ort an dem wohnungslose und geflüchtete Jungerwachsene sowohl sozialpädagogische Hilfe, als auch künstlerische und handwerkliche Angebote nutzen können. Bei mehreren “A-Box-Touren” an unterschiedlichen Orten sind Gespräche zwischen geflüchteten Jugendlichen und Hamburgern entstanden, festgehalten in Fotos, wie auf dem Markt in Afghanistan. Die Ausstellung in der Aula des Werkhauses beinhaltet eine Auswahl der Fotos in großformatigen Abzügen, einem making of und der gebauten Foto-Box. Die Freitags-Gruppe, Jugendliche des Werkhauses sowie die Künstler und Initiatoren des Projekts Kristine Thiemann und Manuel Marano sind bei der Vernissage am Freitag, den 28.9. ab 18 Uhr anwesend.

! ! ! DIE KÜNSTLER*INNEN sind bei der Eröffnung anwesend ! ! !

..... hier die highlights der fünf Fotoszenen .... behind the scenes .....

am Montag den 10.04.2017 gegen 16h machen wir das RAAKMOOR-Foto und am Mittwoch, den 12.04.2017 das FRITZE-Foto! Kommt gerne vorbei, wenn Ihr die Künstler ganz nah erleben möchtet

....mehr vom Cheerleading und dem Haus der Jugend nächste Woche....

"Entschuldigung", "Nein Danke", "Ja Gerne", "Bitte lächeln", "Wie heissen Sie", "Ich hab Hunger", "Achtung, die Box kippt um", "Wenn's schnell geht", "Warum?", "Werde ich berühmt?",....

.....windig war's.....

...und Spaß hat's gemacht....

Unsere Langenhorner von heute auf einem Blick! Vielen Dank für's Mitmachen !!!!

Wir bereiten uns auf unsere Interviews auf dem Langenhorner Markt vor!

Hoffentlich regnet es morgen nicht!!!

 

Das sind WIR, das metropolen-Team von der Fritz-Schumacher-Schule in Langenhorn. Hier erkunden wir das Raakmoor.

Casting in der Mensa der Fritz-Schumacher-Schule am Timmerloh mit der Kulturagentin Kathrin Langenohl.

Wir besuchen Herrn Polter zu Hause. Er ist Konditor und als Jäger kennt er das Raakmoor in und auswendig.

"Was sie schon immer gern wissen wollten: Die Schüler*innen der Internationalen Vorbereitungsklassen der Fritz-Schumacher-Schule befragen ihre Mitschüler*innen aus dem Stadtteil und Anwohner aus Nachbarschaft der Schule zum echten Leben in Langenhorn. So lernen sie viel über Alltag und Freizeit, über Lieblingsorte und Lieblingsvereine. Aus diesen gesammelten Geschichten und Entdeckungen entsteht ein Bild von Hamburgs nördlichstem Stadtteil, das dann von allen Beteiligten/Interessierten gemeinsam in Szene gesetzt und auf Fotos festgehalten wird. Geplant ist zum Abschluss eine öffentliche zentrale Ausstellung! Ich freue mich über alle, die mitmachen!!!"

Ein riesiger Dank geht an die Joachim Herz Stiftung, die Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Nord und die Fritz-Schumacher-Schule . Das Projekt metropolen wird in Langenhorn durch das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen in Hamburg" unterstützt.